Schluckstörungen

Was tun bei Schluckstörungen?

In weit fortgeschrittenen Stadien der Parkinson-Erkrankung können Schluckstörungen auftreten. Die Ursachen sind meist Bewegungsstörungen der Schluckmuskulatur und gestörte Schluckreflexe. Husten oder Würgen während des Essens sind die Folge.

Bei Schluckstörungen spielt nicht die Zusammensetzung, sondern die Konsistenz der Nahrung eine Rolle. Die Nahrung sollte nicht aus körniger, trockener oder harter Konsistenz bestehen, denn diese ist schwer zu kauen bzw. beim Kauen schwer zu kontrollieren. Brei und passierte Kost sind am leichtesten zu schlucken.

Wesentlich schwieriger ist es, Flüssigkeiten oder gemischte Konsistenzen zu sich zu nehmen (z. B. Suppe mit Einlage oder Kekse mit Schokolade und Nüssen). Eine Trennung von Essen und Trinken vermindert das Risiko des Verschluckens. Also immer erst vollständig hinunterschlucken, bevor getrunken wird.

Beim Verschlucken kann Flüssigkeit in die Lunge gelangen. Daher ist es ratsam, keine reizenden oder aggressiven Getränke zu sich zu nehmen. Stilles Mineralwasser oder Kamillentee eignen sich sehr gut, hingegen sind Fruchtsäfte, Kaffee und vor allem Cola-Getränke eine schlechte Wahl.

Da die Beweglichkeit nach der Tabletteneinnahme am besten ist, sollte Essen auch in diese Zeit gelegt werden. Bei optimaler Medikamentenwirkung ist der Schluckakt verbessert und das Risiko des Verschluckens kann somit gemindert werden.

Parkinson HEXAL - Ernährung, Schluckstörungen
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