Behandlung von Morbus Parkinson

Möglichkeiten der Parkinson-Therapie

Mit den heute zur Verfügung stehenden Therapien ist ein weitgehend normales Leben möglich. Die Symptome werden beseitigt oder zumindest gemildert und das Fortschreiten der Erkrankung erheblich verlangsamt. Leider kann man trotz der Vielzahl an Therapieoptionen die Ursache der Krankheit noch nicht beseitigen.

Die Erfolgsaussichten einer Behandlung sind individuell verschieden, in den meisten Fällen sehr gut. Mehrheitlich beobachtet man günstige Verlaufsformen von Parkinson, bei denen die Patienten über viele Jahre hinweg nur gering ausgeprägte Krankheitssymptome zeigen und deshalb in ihrer Lebensführung und Leistungsfähigkeit kaum beeinträchtigt sind. Seltener treten schwerere Verlaufsformen auf, bei denen die medikamentöse Behandlung entsprechend aufwändiger ist.

Behandelt werden sollte die Krankheit, sobald sie das tägliche Leben einschränkt. Wann dies der Fall ist, ist von Person zu Person verschieden. Denn mit leichten Symptomen kann z. B. die Gartenarbeit oder der Haushalt noch problemlos verrichtet werden. Aber für einen Chirurgen oder Uhrmacher ist ein leichtes Zittern sehr problematisch. Es sollte vom behandelnden Arzt zusammen mit dem Patienten entschieden werden, ob und wann eine Therapie begonnen werden soll.

Die Behandlung der Parkinson-Krankheit besteht aus mehreren Elementen, die je nach Schwere der Erkrankung kombiniert werden. Fast immer werden Medikamente verordnet, die auf unterschiedliche Art und Weise die Symptome bekämpfen.

Sehr wichtig sind auch nicht-medikamentöse Therapien wie Krankengymnastik, psychosoziale Betreuung, Sprachübungen und Bewegungsübungen, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Symptome verbessern können. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Therapieverfahren ist eine optimale Behandlung möglich. Bei sehr schweren Spätformen der Parkinson-Krankheit bieten operative Verfahren eine weitere Option, um die Krankheit kontrollieren zu können.

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